CSU Mietraching-Greising

CSU Mietraching-Greising informierte Bürger über den Ausbau des schnellen Internets

Für die Bürger im Bereich Mietraching-Greising ist der Ausbau des Breitband-Internets ein großes Anliegen. Teilweise haben Bürger nur eine garantierte Geschwindigkeit von 2 Mbit. Durch das Förderprogramm des Freistaats Bayern werden sie die Möglichkeit haben mit mindestens 30 Mbit durch die große Welt des Internets zu surfen.

Der CSU-Ortsverband Mietraching-Greising mit ihrer Vorsitzenden Kristina Mages lud die Bürger in den Berggasthof Geiss in Greising ein um über den Ausbau des Breitbandes zu informieren. Als Referenten konnte man Dr. Christian Moser gewinnen. Ca. 40 Bürger aus Mietraching sind der Einladung gefolgt.

Dr. Moser blickte auf die Entwicklung des Breitbandausbaus in Deggendorf zurück. Das erste Förderprogramm war zu kompliziert zu beantragen und nur zwei Kommunen in Bayern haben dies getan. Zwischenzeitlich wurde in den Stadtteilen Natternberg, Fischerdorf, Deggenau und Seebach von der Fa. Amplus eigenwirtschaftlich ausgebaut. In der Innenstadt wurde von der Deutschen Telekom ausgebaut. Das zweite Förderprogramm des Freistaates ist momentan gerade am Laufen und die Stadt Deggendorf bekommt eine Förderung von 60 % für den Ausbau, dass ca. 98% der Haushalte mit mindestens 30 Mbit ins Internet kommen. Den Zuschlag für den Ausbau hat die Telekom bekommen und es wird bereits fleißig gebaut. Momentan wird in Eichberg ausgebaut. Bis Ende 2018 soll der Ausbau in den Stadtteilen abgeschlossen sein.

Um nun auf fast 100% Abdeckung in Deggendorf zu kommen, nimmt die Stadtverwaltung das Förderprogramm „Höfebonus“ in Anspruch. In einer Präsentation und auf Karten konnte Dr. Moser auch die einzelnen Ausbaugebiete wie Greising, Frohnreuth, Weiher, Großwalding, usw. darstellen. Daran war das Interesse der Bürger sehr groß und viele suchten auf den Karten ihre Häuser und waren begeistert, dass ihr Haus auch beim Ausbau mit dabei ist.

Beim Ausbau, so Dr. Moser, gibt es zwei Arten. Zum einen werden vorhandene Verteilerkästen an das Glasfasernetz angeschlossen und vom Verteilerkasten wird das schnelle Internet über die bestehenden Kupferleitungen in die Häuser gebracht. Die zweite Art ist, dass die Häuser direkt an das Glasfasernetz angeschlossen werden, dies ist vor allem bei den Häusern, die über den „Höfebonus“ gefördert werden, der Fall.

Dr. Moser betonte auch, dass die 30 Mbit erreicht werden müssen, wenn Volllast im Internet ist. D.h. dass man den ganzen Tag mit mindestens 30 Mbit surfen kann, auch wenn das ganze Dorf im Internet unterwegs ist. Wichtig ist aber auch, dass man dann beim Internet-Provider einen dementsprechenden Vertrag abgeschlossen hat, der die 30 Mbit beinhaltet. Aber Dr. Moser meinte auch, dass es keinen Zwang gibt einen „besseren“ Vertrag abzuschließen. Abschließenden meinte er auch, dass mit dem Abschluss des jetzigen Ausbaus das Ende des Breitband-Ausbaus erreicht sei und er erwarte, dass in Zukunft es wieder Förderprogramme geben werden um die Netzabdeckung noch weiter zu verbessern.

Kristina Mages dankte Dr. Christian Moser für die zahlreichen Informationen zum Ausbau des schnellen Internets. Sie konnte in Greising auch Stadtrat Thomas Bielmeier und den Vorsitzenden der Arbeitnehmern-Union Florian Roßmeisl begrüßen. Abschließend wies die Vorsitzende noch auf die kommenden Termine (online abrufbar unter http://www.csu-mietraching.de) des CSU-Ortsverbandes Mietraching-Greising hin.

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